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Website zur Kulturhauptstadt Europas 2025 online

Ab sofort ist die Webseite www.2025kulturhauptstadt.de online.

Auf der Webseite veröffentlicht die Kulturstiftung der Länder alle Informationen rund um das deutsche Wettbewerbsverfahren für die Kulturhauptstadt Europas 2025.

 

Eine wird gewinnen – und alle profitieren

Denk- und Dialogwerkstatt der deutschen Bewerberstädte als Kulturhauptstadt Europas 2025

Das ECoC LAB lädt alle VertreterInnen der deutschen Bewerberstädte zur Denk- und Dialogwerkstatt am 24.09.2018 von 10:00 – 17:30 Uhr nach Berlin in die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund (In den Ministergärten 10, 10117 Berlin) ein. Der erste Teil des Tagesprogramms (10:00-15:00) findet intern auf Arbeitsebene statt und ist ausschließlich für die VertreterInnen der einzelnen Bewerbungsbüros gedacht.

Chancen und Potentiale der ECoC-Bewerberstädte für die deutsche Kulturlandschaft

Von 15:30 bis 17:30 schließt die Veranstaltung am 24.09. mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema „Chancen und Potentiale der ECoC-Bewerberstädte für die deutsche Kulturlandschaft“. Diese Podiumsdiskussion ist für ein interessiertes Publikum geöffnet.

Auf dem Podium zum Thema diskutieren

Nadja Grizzo (Beraterin für Kulturhauptstädte)
Klaus Hebborn 
(Beigeordneter des Deutschen Städtetags, Leiter des Kulturdezernats) und 
Olaf Zimmermann 
(Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats)

mit Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Kristina Jacobsen (Moderation).

Hier finden Sie das gesamte Programm der Veranstaltung.

Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! Bitte melden Sie sich bis zum 17. September 2018 unter info@ecoclab.eu zu der Veranstaltung an.

 

Kulturhauptstadt Europas 2024:
Aufruf für Einreichungen von Städten außerhalb der EU

Anträge können bis zum 10.10.2018 an die Europäische Kommission geschickt werden.

Weiterführende Informationen dazu finden Sie hier:

https://ec.europa.eu/programmes/creative-europe/calls/2017-eac-a01_de

 

 

Leeuwarden und Valletta sind die aktuellen Kulturhauptstädte Europas 2018

Das niederländische Leeuwarden und Valletta, die Hauptstadt des südeuropäischen Inselstaats Malta, tragen dieses Jahr den Titel „Kulturhauptstadt Europas“. Nach Aarhus und Paphos, die beiden Kulturhauptstädte Europas des vergangenen Jahres 2017, richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit dieses Jahr insbesondere auf Malta und auf die Niederlande.

Das Eröffnungswochenende der „Kulturhauptstadt Europas 2018“ Leeuwarden findet am 26. und 27. Januar 2018 statt. Mit dem Slogan „Criss-Crossing Communities – Iepen Mienskip“ („Offene Gesellschaft“), sowie mit einem thematisch und nachhaltig ausgerichteten Kulturprogramm konnte sich Leeuwarden gegen die Mitbewerberstädte Eindhoven und Maastricht durchsetzen.

Das maltesische Valletta lädt vom 14. Januar bis zum 01. Februar 2018 zur Eröffnungsfestwoche ein.
Während des Kulturhauptstadtjahres soll es einerseits darum gehen, Historisches und Traditionelles mit Zeitgenössischem zu kombinieren und andererseits die Besonderheiten der beiden Inseln Malta und Gozo aufzuzeigen.

 

Weitere Informationen und das aktuelle Veranstaltungsprogramm der „Kulturhauptstädte Europas 2018“ sind auf den offiziellen Webseiten zu finden:

www.friesland.nl/de/kulturhauptstad-2018

www.valletta2018.org

 

Bildnachweise:

Quelle Bild Leeuwarden: Leeuwarden-Fryslan/ Hans Jellema

Quelle Bild Valletta: Getty Images/Robert Harding World Imagery/Neale Clark / robertharding

 

 

Brexit macht Kulturhauptstadt im Vereinigten Königreich unmöglich

Wegen des Brexits können britische Städte nicht mehr an der Initiative „Kulturhauptstadt Europas“ teilnehmen, machte die EU-Kommission am 23.11.2017 deutlich. Dies entsetzte Kulturbegeisterte im ganzen Vereinigten Königreich, besonders vermutlich in den fünf Bewerberstädten Belfast, Derry, Dundee, Leeds, Milton Keynes, Nottingham und Strabane. Doch ist dieser Schritt rechtsgemäß und folgerichtig gemäß den der „Kulturhauptstadt Europas“  zugrunde liegenden Regularien. Diese definieren, dass neben EU-Mitgliedstaaten als Ausnahme nur Städte aus EU-Beitrittskandidatenländern und aus Staaten der Europäischen Freihandelsassoziation beziehungsweise des Europäischen Wirtschaftsraums an der Initiative teilnehmen dürfen. Die britische Regierung schließt einen solchen Status bislang für sich aus.

Die Kulturszene des Vereinigten Königreichs ist erbost, zumal sie 2016 mehrheitlich gegen den Brexit votiert hatte. Für das Kulturhauptstadtprogramm, das 2023 hätte stattfinden sollen, wurde konzeptionell und finanziell schon Vieles mobilisiert. So hatte etwa Leeds (ca. 475.000 Einwohner) bereits eine Million Pfund für seine Bewerbung als „Kulturhauptstadt Europas“ investiert, davon 800 000 Pfund aus privaten Spenden.

Was mit dem frei gewordenen Platz nun passiert, ist unklar. Wird Ungarn allein die Kulturhauptstadt stellen, wo doch sonst immer 2-3 Kulturhauptstädte parallel stattfinden? Oder kommt ein anderes Land hinzu? Diese Fragen sind nun zu klären.